It’s not the End of the World

endoftheworld-poster9-11 May 2006
Yet another evening for the easily amused.

Vom Handkuss zur Apokalypse
Im Anfang war das Wort und das Wort hieß “Handkuss”. Und das Wort war Teil eines Literaturwettbewerbs. Da machten sich auf auch fünf Provisional Players, aus Tübingen, damit sie gewännen literarischen Ruhm (oder doch zumindest, um einfach einige alberne Nachmittage beim gemeinsamen Schreiben zu verbringen). Und als sie fertig waren, kam die Zeit, da die Gewinner ausgewählt wurden. Und sie gewannen… nicht. Doch ein Engel (oder war das nur Einbildung?) sprach zu ihnen: Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk (oder wenigstens dem theaterinteressierten) widerfahren soll. Denn ihr habt heute ein Stück geschrieben – und das solltet ihr eigentlich auch aufführen.

Und dann?

Danach sahen wir, und siehe, eine Tür war aufgetan im (Theater-)Himmel, und eine Stimme sprach: Steigt herauf, ich will euch zeigen, was nach diesem geschehen soll.
Alsbald wurden wir vom Geist (der Albernheit) ergriffen. Und siehe, ein Sketch lag in unseren Händen. Und um den Sketch herum fanden sich andere Sketche – die uns schon lange am Herzen lagen. Und von diesen Sketchen aus gingen noch mehr Sketche und Lieder und schräge Ideen.

Und was hat die Apokalypse damit zu tun?

Nichts. Außer das wir einen roten Faden suchten und ihn schließlich fanden, in einem Weltuntergang mit Hindernissen: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.